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Was macht ein gutes Fate-Spiel aus? - Fate SRD

Was macht ein gutes Fate-Spiel aus?

Mit Fate kannst du Geschichten in vielen verschiedenen Genres und mit vielen verschiedenen Grundideen spielen. Es gibt keine festgelegte Spielwelt – die Gruppe gestaltet die Umwelt eurer Charaktere selbst. Aber das Spiel basiert auf einigen Grundgedanken, die den Spielrunden eine Richtung vorgeben und die unserer Meinung nach deutlich zeigen, wofür das Spiel eigentlich geschrieben wurde.
Es ist ganz egal, ob ihr Fantasy, Science-Fiction, Superhelden-Stories oder ein dreckiges Polizeidrama spielen wollt – Fate funktioniert am besten, wenn ihr damit Geschichten über Leute erzählt, die von selbst die Initiative ergreifen, die kompetent sind und die dramatisches Potential besitzen.

Eigeninitiative

Fate-Charaktere sollten selbst die Initiative ergreifen. Sie haben verschiedene Fähigkeiten, die ihnen helfen, sich ihren Problemen aktiv zu stellen, und sie scheuen sich nicht, diese Fähigkeiten einzusetzen. Sie sitzen nicht herum und warten darauf, dass die Lösung eines Problems um die Ecke kommt – sie gehen los und strengen sich an, sie nehmen Risiken in Kauf und überwinden Hindernisse, um ihre Ziele zu erreichen.
Das heißt jetzt nicht, dass sie nie planen oder sich eine Strategie überlegen. Sie sind auch nicht leichtsinnig oder nachlässig, zumindest nicht alle. Aber selbst der geduldigste Charakter begehrt irgendwann auf und fängt an, Dinge zu tun und damit Einfluss auf die Spielwelt zu nehmen.
Bei jeder Fate-Runde solltet ihr darauf achten, dass die Charaktere selbst die Initiative ergreifen können, um ihre Probleme zu lösen. Ihnen sollten dafür immer mehrere Wege offen stehen. Wenn es in eurem Spiel um eine Gruppe Bibliothekare geht, die die ganze Zeit zwischen staubigen Folianten herum hocken und Dinge lernen, dann ist das kein Fate. Wenn die Bibliothekare aufbrechen, um die Welt mit ihrem verbotenen Wissen zu retten – das ist Fate.

Kompetenz

Fate-Charaktere sind kompetent, sie können Dinge ins Rollen bringen. Sie sind keine tölpelhaften Stümper, die sich meistens nur blamieren, wenn sie etwas tun möchten – sie sind geübte, talentierte und gut ausgebildete Experten, die ihre Welt verändern können, wenn sie das wollen. Sie sind die richtigen Leute für ihre Aufgaben. Es werden ausgerechnet sie in Probleme verwickelt, weil sie gute Chancen haben, die ganzen Schwierigkeiten zu einem guten Ende bringen.
Das heißt jetzt nicht, dass sie immer erfolgreich sind oder dass ihre Taten keine unerwarteten Konsequenzen haben sollten. Aber wenn sie es nicht schaffen, dann liegt das nicht daran, dass sie ungenügend vorbereitet waren oder dämliche Anfängerfehler gemacht haben.
Bei jeder Fate-Runde solltet ihr darauf achten, dass die Charaktere wie kompetente Personen behandelt werden. Sie sollten mit würdigen Herausforderungen und Gegnern konfrontiert werden. Wenn es in eurem Spiel um eine Gruppe Müllmänner geht, die ständig gegen Superschurken antreten und von ihnen vermöbelt werden, dann ist das kein Fate. Wenn die Müllmänner zu einer schlagkräftigen Einheit gegen die Superschurken werden – das ist Fate.

Dramatisches Potenzial

Fate-Charaktere führen ein dramatisches Leben. Für sie steht immer ein hoher Einsatz auf dem Spiel – egal, ob sie sich mit ihrer Umwelt auseinandersetzen müssen oder mit ihren eigenen Gedanken und Gefühlen. Sie haben die gleichen Probleme mit anderen Menschen und schleppen den gleichen Ballast mit sich herum wie wir auch. In ihren Leben passieren vielleicht viel spannendere oder epischere Dinge als in unseren, aber trotzdem können wir mit ihnen mitfühlen und sie verstehen.
Das heißt jetzt nicht, dass ihre gesamte Existenz aus Schmerz und Leid besteht oder dass sie ständig von einer Krise in die nächste stolpern müssen. Aber sie müssen in ihrem Leben harte Entscheidungen treffen und mit den Konsequenzen leben – mit anderen Worten: Sie sind menschlich.
Bei jeder Fate-Runde solltet ihr darauf achten, dass es genug Potential für Drama zwischen und mit den Charakteren gibt, und dass dieses Potential auch angespielt wird. Wenn es in eurem Spiel um ein paar Abenteurer geht, die sich hirnlos durch immer stärkere und härtere Monsterhorden prügeln, dann ist das kein Fate. Wenn die Abenteurer versuchen, ein normales Leben zu führen, während sie vom Schicksal auserwählt sind, gegen das ultimative Böse anzutreten – das ist Fate.

Wenn ihr euer Spiel gestaltet:

  • Spielwelt: Überlegt euch, wie die Welt aussieht, in der eure Protagonisten leben.
  • Tragweite: Überlegt euch, ob eure Geschichte eher episch oder eher persönlich wird.
  • Aufgaben: Überlegt euch, mit welchen Problemen und Schwierigkeiten die Protagonisten in eurer Spielwelt konfrontiert werden.
  • NSCs: Überlegt euch wichtige Orte und Personen.
  • Fertigkeiten und Stunts: Überlegt euch, was die Charaktere in eurer Spielwelt vermutlich tun wollen und können sollten.
  • Charaktererschaffung: Baut euch Charaktere.